Wege aus der Krise

18 Mar
2021


Die Folgen des Coronaviruses und des ersten Lockdowns sind noch nicht überwunden. Mit dem Blick auf aktuell steigende Fallzahlen, bleibt die Situation angespannt und die Zukunft ungewiss. 

Die Autobranche ist eine sogenannte “Schlüsselindustrie” in Deutschland. Mehr als 800.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie. Direkt und indirekt sind  ca. zwei Millionen Menschen von diesem Wirtschaftszweig abhängig - das entspricht ungefähr der Bevölkerungszahl von Hamburg. 

Gedeih und Verderb dieser Schlüsselindustrie betreffen also nicht nur die Beschäftigten und deren Angehörige, sondern haben auch Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft.


Status Quo: Hersteller, Zulieferer und Handel

Handel 


Der Handel litt vor allem während des Lockdowns, viele Betriebe mussten bis auf den Werkstattbetrieb schließen. Aber auch darüber hinaus: Durch die unsichere wirtschaftliche Lage, hielten sich Käufer zurück.

Viele Händler bringt das in enorme Bedrängnis. Für die zusätzlichen Fahrzeuge fehlt den Händlern nun wiederum auch eine Absatzmöglichkeit.  


Hersteller und Zulieferer


Deutlich ist hier zu sehen, dass viele Hersteller bereits vor der Corona Krise im Strukturwandel waren. Viele Stellen sollten umstrukturiert werden, einige traditionelle Bereiche waren von Kürzungen und Stellenabbau betroffen, während in Bereichen Software und E-Motoren eher zusätzliche Einstellungen stattfinden sollen. Deutlich wird das etwa bei VW, Daimler,Audi und Opel. 

Während bei VW Einstellungsstopp herrscht, sind Audi und Daimler bedingt durch die Corona Krise in die roten Zahlen gerutscht. Bei Audi, Daimler und Opel stehen Stellenabbau im Raum, der aber teilweise letztes Jahr bereits beschlossen wurde und weitestgehend sanft ohne Kündigungen stattfinden soll. 

Schwer krisengebeutelt sieht die Lage beim LKW-Hersteller MAN aus. In Deutschland und Österreich sollen fast 10.000 Stellen abgebaut werden, drei Werke sollen schließen, während die Produktion nach Polen und in die Türkei ausgelagert werden soll, um Kosten zu sparen. 

Von Strukturwandel und Krise bleiben auch Bosch und Continental nicht verschont. Bosch hatte bereits wegen der Transformation zu Elektromotoren angekündigt Stellen abzubauen. Die Werke Bremen und Bietigheim werden schließen. 

Bei Continental werden im Zuge von Strategiewechsel und der Pandemie rund 30.000 Jobs verändert werden, teilweise auch mit Streichung und Verlagerung.



Struktureller Wandel

Das Coronavirus trifft die Automobilbranche mitten in einer strukturellen Umwandlung. Die Hersteller beschäftigen sich mit dem Umbruch von Verbrennermotoren auf alternative Antriebe und der Handel setzt sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinander. Nicht nur die massiven Einschnitte und Umbrüche in Folge des Coronavirus' zeigten, dass sich die Unternehmen der Branche heute mit Strategien auseinandersetzen müssten, die weit über die erwartbaren Entwicklungslinien hinausgingen, betonte IfA-Direktor Stefan Reindl.

2trde CEO Johannes Stoffel über die Lage im Gebrauchtwagenhandel: „Handelspartner verlassen sich viel zu oft nur auf einen Vermarkter, kommt es hier zu einem Ausfall, ist das mangels Alternativen äußerst schwierig. Zudem sind viele Abläufe noch manuell und geprägt durch umständliche und fehleranfällige Datenerfassung, langwierige und kostenintensive Arbeit. Es fehlt Transparenz.“ Die Lage ist ernst, aber in strukturellem Wandel liegt immer eine Chance für den Neubeginn.


Wege aus der Krise

Viele Automobilhersteller haben schon vor einigen Jahren ihre Strategie auf alternative Antriebe umgestellt. Von heute auf morgen, geht das nicht und so trifft die Pandemie die Hersteller Branche inmitten einer unsicheren Phase.

 "Um einen kompletten Stillstand innerhalb der Branche zu verhindern, muss sich gerade die deutsche Automobilwirtschaft vom 'Getriebenen' zur weltweit treibenden Kraft entwickeln. Sie muss mit innovativen Lösungsansätzen wieder zur alten Stärke zurückzufinden", schreibt Reindl.

Auch im Handel wirkt die Corona Krise noch zusätzlich zu den schon bestehenden Schwachstellen im Verkaufs- und Digitalisierungsprozess. Viele setzen nur auf einen Absatzkanal - dabei würde diverse Absatzkanäle für mehr Reichweite und Erträge sorgen. Effizientere digitale Prozesse sind nicht nur genauer, sondern auch schneller. Das sorgt für Kosteneinsparung, nicht nur bei der Arbeitszeit sondern auch im Verkaufsprozess. Diese Chancen sollten ergriffen werden, nicht erst, wenn die Corona-Krise vorbei ist. 

Wie kann 2trde Gebrauchtwagenhändlern helfen

Um die Digitalisierung voranzutreiben, gibt es inzwischen viele Unternehmen die sich auf neue innovative Weise an Prozesse mit Optimierungspotential herantrauen. Im Gebrauchtwagenhandel sind die größten Probleme die oft einseitigen und manuellen Vermarktungsprozesse.

2trde hat eine Plattform entwickelt, die Multi-Channel Remarketing und eine digitale Datenerfassung vereint. Daten können über die App minutenschnell erfasst werden. Alle Daten werden mit lernenden Algorithmen angereichert und alle Fahrzeugdaten werden an einem Ort in der Plattform gespeichert. Von dort aus werden die Fahrzeuge nicht wie bisher in nur einer Börse, sondern direkt an alle angebundenen Auktionshäuser gleichzeitig inseriert. Das sorgt für mehr Reichweite und Unabhängigkeit  von einem Anbieter. Im Gegensatz zu den traditionellen B2B-Vermarktung Kanälen entstehen bei uns keine Aufnahmekosten, keine Transportkosten und nur minimale Verkaufskosten. Und der Händler kann sofort in den Verkaufsprozess starten, statt zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein.

Das Ersetzen von langwierigen manuellen Prozessen durch automatisierte und digitale Prozesse spart Autohäusern eine Menge Kosten ein.


Freiheit und Sicherheit: Eine andere Perspektive 

Nach und während einer Krise die Gesundheit, Leben und Existenz bedroht, noch einen Blick für Zukunftsvisionen, neue Absatzwege und Strategien zu behalten ist die Königsdisziplin des Managements. Zum Schluss deswegen ein kleiner Lichtblick: PwC fand in einer Studie unter 2600 Verbrauchern in USA, China und Deutschland heraus, dass im Zuge der Beschränkungen durch die Pandemie individuelle Mobilität an Bedeutung gewinnt. In Deutschland ist also das eigene Auto immer noch das bevorzugte Verkehrsmittel. So gaben 31 Prozent der Teilnehmer in Deutschland an, dafür ihren Pkw öfter als zuvor nutzen zu wollen. Verlierer sind der öffentliche Nahverkehr (minus 64 Prozent), Taxi- und Fahrdienste wie Uber (minus 76 Prozent), Carsharing (minus 77 Prozent) und weitere Sharing-Dienste (minus 79 Prozent).

Im Zuge der Krise sehnen sich die Menschen also immer noch nach der Sicherheit und der Freiheit die ihnen ein eigenes Fahrzeug ermöglicht.




Andreas Strauch
Leiter B2B Vermarktung

Als einer der ersten Sales Coaches in Deutschland und vom TÜV zertifizierter Sales Expert B2B kann Andreas auf 20 Jahre Erfahrung und 200.000 verkaufte Fahrzeuge zurückblicken. Lieblingsdisziplin: Auktion und Remarketing sowie Leitung, Aufbau und Ausbau von Vertrieb und CRM.

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Andreas Strauch, Leiter B2B Vermarktung
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